Die Deutsche Telekom investiert Milliarden in den Breitbandausbau. Auf der Hauptversammlung des Unternehmens betonte Telekom-Vorstand Tim Höttges die Führungsrolle. Beim Kundenservice will die Telekom künftig auf die Voice-Biometrie setzen.
Schnelle Internetanschlüsse für alle Haushalte
In einer Pressemitteilung erläutert die Telekom, das Unternehmen investiere mehr als alle anderen Wettbewerber zusammen. Laut Höttges wurden in den letzten Jahren für den Ausbau der Netze und die Errichtung neuer Rechenzentren rund 5,4 Milliarden Euro investiert. Unter dem Motto „mit Milliarden für Millionen“ will das Unternehmen bis Ende 2018 rund 80 Prozent aller Haushalte mit schnellen Internetanschlüssen versorgen.
Bandbreiten bis zu 250 Mbit/s
Durch den Einsatz von Super-Vectoring werden 15 Millionen Haushalte mit hohen Bandbreiten versorgt. Dabei sollen Geschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s möglich sein. Zudem setzt die Telekom konsequent auf den Ausbau der Glasfasernetze. In den letzten Monaten gab es Projekte in Bautzen, Vorpommern- Rügen sowie Naumburg/Saale. In diesem Zusammenhang sprach Höttges sich gegen eine Regulierung aus. Seiner Ansicht nach müsse es auf dem deutschen Markt mehr Wettbewerb in diesem Bereich geben. Auch andere Unternehmen müssten in die Glasfasernetz investieren.
Weitere Verbesserung des Kundenservices
Weiterhin erläuterte Höttges, das Unternehmen wolle auch seine Führungsrolle beim Service weiter ausbauen. Die Anzahl der Beschwerden sei in den letzten Jahren deutlich gesunken. Um es den Kunden so einfach wie möglich zu machen, will die Telekom künftig auf die Digitalisierung setzen: Kunden sollen sich bei einem Telefonat mit ihrer Stimme identifizieren. Das Unternehmen will dabei die sogenannte Voice-Biometrie einsetzen. Für den Kunden entfällt damit die Suche nach der Kundennummer.