250 Mbit/s sind das Maximum, das DSL heute schafft. Für große Haushalte, viele große Downloads und mehrere 4K-Streams gleichzeitig ist das reichlich. Hier siehst du, was 250 Mbit/s im Alltag leisten, welche Tarife es über DSL, Kabel und Glasfaser gibt und wo der Haken bei DSL liegt.

Was schaffst du mit 250 Mbit/s?
Die folgenden Werte sind rechnerisch bei voller Geschwindigkeit ermittelt. Im Alltag dauert es etwas länger, weil Server, WLAN und andere Geräte im Haushalt mitspielen.
Für die Streams haben wir mit rund 8 Mbit/s für HD und 25 Mbit/s für 4K gerechnet, wie es die großen Streamingdienste empfehlen.
Für wen reichen 250 Mbit/s?
250 Mbit/s lohnen sich für große Haushalte, in denen viele Personen gleichzeitig streamen, spielen und arbeiten. Den größten Unterschied zu 100 Mbit/s merkst du bei großen Downloads, etwa bei Spielen, Updates oder Backups.
Für normales Streaming und Videocalls bringt die Stufe dagegen kaum einen spürbaren Vorteil gegenüber 100 Mbit/s. Prüfe deshalb ehrlich, ob du die Reserve wirklich brauchst.
Die günstigsten Tarife mit 250 Mbit/s
Die Übersicht zeigt je Anbieter den günstigsten DSL-Tarif mit 250 Mbit/s, sortiert nach den Kosten über 24 Monate. Achte neben dem Aktionspreis immer auf den Preis danach, denn der bestimmt den größten Teil der Laufzeit.
Alle DSL-Tarife mit Effektivpreis und Filter nach Geschwindigkeit findest du im DSL Vergleich.
250 Mbit/s über DSL, Kabel oder Glasfaser
Über DSL setzen 250 Mbit/s Super-Vectoring und eine kurze Kupferleitung zwischen Verteilerkasten und Haus voraus. Der Upload bleibt bei DSL auch in dieser Stufe bei 40 Mbit/s, der Aufpreis gegenüber 100 Mbit/s bringt also nur mehr Download.
Bei Glasfaser steigt der Upload dagegen mit jeder Stufe, und oft sind dort für wenig mehr Geld auch 500 oder 1.000 Mbit/s zu haben. Mehr dazu auf unserer Seite zu Gigabit-Internet.
Über Kabel gibt es 250 Mbit/s teils deutlich günstiger als über DSL, vorausgesetzt, dein Haus hat einen Kabelanschluss:
Lohnt sich mehr Tempo?
Der günstigste DSL-Tarif mit 250 Mbit/s kostet regulär 44,99 Euro im Monat, ein Glasfaser-Tarif mit 1.000 Mbit/s ist ab 59,90 Euro zu haben. Liegt an deiner Adresse Glasfaser, ist das meist die bessere Wahl.
Reicht dir weniger, findest du auf der Seite zu 100 Mbit/s die günstigere Alternative. Alle DSL-Anbieter im Überblick stehen im DSL Vergleich.
Häufige Fragen zu 250 Mbit/s
Für große Haushalte mit vielen gleichzeitigen Nutzern und für alle, die oft große Datenmengen herunterladen, etwa Spiele oder Backups. Für normales Streaming und Homeoffice reichen meist auch 100 Mbit/s.
Ja. Mit Super-Vectoring sind über DSL bis zu 250 Mbit/s möglich, mehr gibt die Kupferleitung nicht her. Wer mehr braucht, muss auf Kabel oder Glasfaser wechseln.
Bei Super-Vectoring steigt nur der Download, der Upload bleibt technisch auf dem Niveau der 100er-Stufe. Kabel und vor allem Glasfaser bieten in dieser Geschwindigkeitsklasse einen höheren Upload.
Super-Vectoring braucht einen entsprechend ausgebauten Verteilerkasten und eine kurze Leitung bis zu deinem Haus. Ist eins davon nicht gegeben, bietet dir der Anbieter nur eine niedrigere Stufe an.