
Die Router des Berliner Herstellers AVM sind unter der Gerätebezeichnung FRITZ!Box besser bekannt. Die Geräte werden gern in Haushalten für die Einrichtung eines Heimnetzwerks eingesetzt. Der Router ist aber auch für den Einsatz in Unternehmen geeignet. Die FRITZ!Box vereint verschieden Funktionen auf kleinstem Raum. Die moderne FRITZ!Box hat außerdem eine Telefonanlage integriert. Dabei ist der Anschluss von bis zu sechs Mobilteilen möglich. Die Telefonanlage kann auf Wunsch mit einem ISDN-Anschluss verbunden werden. Auf diese Weise lassen sich bis zu zehn Rufnummern konfigurieren und verwalten. Ein Anrufbeantworter ist ebenfalls integriert.
Die USB-Anschlüsse erlauben die Verbindung mit einem Drucker, aber auch mit externen Festplatten. Alle Geräte, die via Kabel oder drahtlos mit der FRITZ!Box verbunden sind, können sowohl auf den Drucker als auch auf andere angeschlossene Geräte zugreifen. Alle Daten, die sich auf einer angeschlossenen Festplatte befinden, können von allen PCs und Laptops, aber auch von mobilen Geräten abgerufen werden.
Die Einrichtung der FRITZ!Box erfolgt mithilfe einer übersichtlichen Benutzeroberfläche, auf der sich auch der Einsteiger sehr gut zurechtfindet.
Wie greife ich auf eine FRITZ!Box zu?
Die IP zum Einloggen bei FRITZ!Box Routern ist die 192.168.178.1 oder die 169.254.1.1
Auch über http://fritz.box sollte der Login im Normalfall funktionieren.
Um sich erstmalig einzuloggen wird das Passwort eingegeben, welches sich auf der Unterseite des Gerätes befindet (meist eine Kombination aus einem deutschen Wort und einer vierstelligen Zahl).
Vor- und Nachteile der AVM Router
Der Vorteil der AVM-Router liegt in den vielen Funktionen, die in einer einzelnen kleinen Box vereint sein. Dank der einfachen Benutzeroberfläche gelingt auch dem Einsteiger die Einrichtung aller gewünschten Funktionen. So unterstützt die FRITZ!Box z. B. bereits WPA3. Viele andere Hersteller sind noch nicht soweit.
Der Nachteil ist der hohe Preis. AVM Router sind aufgrund ihrer hohen Qualität und der komplexen Funktionen in der Anschaffung teurer als viele Modelle anderer Hersteller.
Einfaches Zurücksetzen der AVM Router
Die Definition der Einstellung für die Konfiguration der FRITZ!Box kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Dies ist auf die vielen verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten zurückzuführen. Werden alle Funktionen genutzt und individuell definiert, kann das Zurücksetzen in die Werkseinstellungen sehr aufwendig sein.
Wenn die FRITZ!Box getauscht werden soll oder wenn alle Einstellungen neu definiert werden müssen, ist ein vollständiges Zurücksetzen möglich. Unter dem Menüpunkt „Sicherung“ ist es möglich, die Werkseinstellungen mit einem Klick zu laden und den Auslieferungszustand wiederherzustellen. Dazu wird die Karte „Werkseinstellungen“ angeklickt. Nach der Aktivierung der Schaltfläche „Werkseinstellungen laden“ wird das Zurücksetzen eingeleitet.
Die besten FRITZ!Box – Verschiedene Versionen
Die Verbindung ins Internet kann auf verschiedene Weise hergestellt werden. Viele Haushalte nutzen DSL, um eine schnelle Verbindung ins Netz aufzubauen. Die Geschwindigkeit ist vom Anbieter und vom Standort abhängig. Die jeweils aktuelle FRITZ!Box ist für hohe Verbindungsgeschwindigkeiten ausgelegt. Für den DSL-Anschluss sind verschiedene AVM Router erhältlich.
FRITZ!Boxen mit eingebautem ADSL/VDSL-Modem
Dieser Ein-Band WLAN Router kann ein maximales Netz von 300 Mbit/s aufbauen, unterstützt dabei aber weder den neuesten WLAN AC Standard, noch das neue Internetprotokoll IPv6. An den Router können sowohl ein analoges oder bis zu sechs IP Telefone angeschlossen werden. Auch der Betrieb mit einem Surfstick im Mobilnetz (LTE, UMTS, HSPA) ist möglich. Dieser Router ist zwar nicht mehr ganz aktuell, kann aber für den Heimgebrauch durchaus sinnvoll sein, solange man keine allzu Daten-intensive Dienste wie 4K-HD Streaming nutzen möchte.
Dieser Ein-Band Router mit 450 Mbit/s unterstützt WLAN Standards bis 802.11n und baut ein Netz in der 2,4GHz Frequenz auf. Er kann als Telefonanlage für bis zu sechs VOIP Telefone benutzt werden und unterstützt auch das Surfen per Surfstick (UMTS und HSPA), erlaubt aber keine Nutzung des neuen, schnelleren LTE Netzes. Ein solider aber nicht mehr ganz aktueller WLAN Router für Anwendungen, die keine zu hohen Ansprüche an die Bandbreite stellen. Eignet sich am ehesten für den Einsatz im privaten Bereich.
Der Testsieger bei Stiftung Warentest im Jahr 2017 ist ein rundum solider Dual Band WLAN Router mit integrierter Telefonanlage für ISDN und VOIP. Natürlich ist dieser Router für den neuesten WLAN AC Standard und das neue Internetprotokoll IPv6 ausgerüstet. Die zwei gleichzeitig sendenden Netzen überzeugen mit 1.733 Mbit/s bei 5GHz und mit immer noch sehr respektablen 800 Mbit/s bei 2,4GHz, was bei einem entsprechenden VDSL oder ADSL problemlos auch für aufwendige Anwendungen wie 4K-HD-Videostreaming ausreicht. Das macht diesen Router zu einer guten Wahl im privaten wie im professionellen Bereich.
Dieser Dual Band Gigabit Router ist für den neuen WLAN AC Standard gerüstet und sendet bei 5GHz mit maximal 1.300 Mbit/s. Das simultan sendende zweite Netz auf der 2,4GHz Frequenz bietet Übertragungsraten bis zu 450 Mbit/s. Zwei USB 3.0 Anschlüsse lassen problemlos einen Drucker oder ähnliche Geräte anschließen. Anders als andere Router in dieser Kategorie, hat dieser aber weder einen analogen Telefon Anschluss, noch die Technik als Hub für eine VOIP Telefonanlage genutzt zu werden und eignet sich damit vor allem für den Heimgebrauch.
High Speed Dual Band Router mit der Befähigung zum neuen WLAN AC Standard und 1.300 Mbit/s im 5GHz Netz sowie 450 Mbit/s im 2,4GHz Netz. Neben einem USB 3.0 Port und vier Gigabit Ethernet Anschlüssen, besitzt dieser Router zudem die Möglichkeit für den Anschluss analoger, ISDN basierter und VOIP Telefone. Der Betrieb ist auch mit einem Mobilfunkstick (LTE, UMTS und HSPA) möglich. Als kleines Extra besteht die Möglichkeit zur Einrichtung eines Gastnetzwerkes. Einziges Manko ist das Fehlen eines eigenen Prozessors zur intelligenten Bandbreiten-Zuweisung. Eignet sich perfekt für kleine Büros und Heimnetzwerke
Dieser Router verfügt im wesentlichen über die gleichen Funktionen wie der „kleine Bruder“ FRITZ!Box 7590. Der wesentliche Unterschied liegt hier im WLAN: Es wird der AX-Standard genutzt (WiFi 6). Dadurch steht beim WLAN eine höhere Bandbreite zur Verfügung. Alle anderen Features sind gleich geblieben: 4 LAN-Anschlüsse, 2 USB-Anschlüsse, Unterstützung von WPA3. Auch das Design sieht gleich aus.
Dieser Router verfügt im wesentlichen über die gleichen Funktionen wie der „kleine Bruder“ FRITZ!Box 7530. Der wesentliche Unterschied liegt hier im WLAN: Es wird der AX-Standard genutzt (WiFi 6). Dadurch steht beim WLAN eine höhere Bandbreite zur Verfügung. Alle anderen Features sind gleich geblieben: 4 LAN-Anschlüsse, 1 USB-Anschluss, Unterstützung von WPA3. Auch das Design sieht gleich aus.
Einen Vergleich zwischen der FRITZ!Box 7530 AX und 7590 AX findet man hier.
FRITZ!Boxen mit eingebautem Kabel-Modem
In vielen Regionen ist das Kabelnetz sehr gut ausgebaut und bietet eine schnelle Übertragungsrate für den Zugang zum Internet. AVM bietet auch für den Empfang des Internets via Kabel verschiedene Modelle an.
Ein 4X4 WLAN Router, der speziell für Breitband-Internetanschlüsse aus dem Kabelnetz konzipiert wurde und nur mit diesen funktioniert. Mit dem neuen WLAN AC Standard wird auf der 5GHz Frequenz eine Übertragungsrate von bis zu 1.760 Mbit/s erreicht, im 2,4GHz Bereich noch einmal bis zu 800 Mbit/s. Der Router verfügt über zwei analoge Telefonanschlüsse und die Möglichkeiten als ISDN oder IP Telefonanlage zu fungieren. Zwei USB 2.0 Anschlüsse erlauben zudem das direkte anschließen von Druckern oder anderen Endgeräten. Dieser Router unterstützt außerdem das Internetprotokoll IPv6 und ermöglicht die Einrichtung eines Gastnetzwerkes. Eignet sich für den Einsatz im professionellen Bereich und als wirklich leistungsstarkes Heimnetzwerk.
Ein Dual Band WLAN Router für Internet aus dem Kabelnetz, der den neuen WLAN AC Standard beherrscht. Auf der 5GHz Frequenz werden Übertragungsraten von bis zu 1.300 Mbit/s erreicht, im 2,4GHz Frequenzbereich noch einmal bis zu 450 Mbit/s. Der Router hat zudem Anschlüsse für analoge Telefone, ISDN und kann als Telefonanlage für bis zu sechs VOIP Telefone genutzt werden. Dieser Kabelrouter ist der aktuelle Testsieger bei Stiftung Warentest in seiner Kategorie und eignet sich sowohl für den private Bereich wie in der professionellen Verwendung in einem Büro oder ähnlichem. Zum FRITZ!Box 6490-Bericht.
Dieser WLAN Router ist für die Nutzung mit Kabelanschluss konzipiert und baut bei 2,4GHz ein Netz mit bis zu 300Mbit/s auf. Dabei wird der nicht mehr ganz aktuelle WLAN Standard N genutzt und eignet sich hauptsächlich für Heimnetzwerke. Nicht unbedingt die beste Lösung bei HD-Streaming und Online-Gaming, dafür mit integriertem analogen Telefonanschluss und Möglichkeit zur Nutzung von bis zu sechs DECT Telefonen.
Als Nachfolger der FRITZ!Box 6660 ist dieses Model mit der Bezeichnung 6690 nochmal etwas leistungsfähiger. Das integrierte Kabelmodem unterstützt den DOCSIS 3.1 Standard und ist abwärtskompatibel zu DOCSIS 3.0. Auf der 5GHz Frequenz werden Übertragungsraten von bis zu 4.800 Mbit/s erreicht, im 2,4GHz Frequenzbereich noch einmal bis zu 1.200 Mbit/s. Der Router hat zudem Anschlüsse für analoge Telefone, 2 USB 3.0 Anschlüsse und unterstützt Wi-Fi 6.
Die FRITZ!Box 6660 Cable ist eine leistungsstarke Netzwerklösung, die ultraschnelles Internet und nahtlose Konnektivität bietet. Mit Unterstützung für den neuesten WLAN-Standard, DOCSIS 3.1 und integriertem Telefoniesystem ermöglicht sie rasante Download-Geschwindigkeiten, zuverlässige Verbindungen und klare Sprachqualität. Die Box bietet zudem fortschrittliche Sicherheitsfunktionen, kinderleichte Installation und eine benutzerfreundliche Oberfläche. Die perfekte Wahl für moderne Haushalte, die High-Speed-Internet, Telefonie und Vernetzung in einem einzigen Gerät wünschen.
Hier gibt es Infos zu den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zur FRITZ!Box 6660 vs 6690. Für Bestandsgeräte klärt ein eigener Ratgeber, ob sich die FRITZ!Box 6490 noch lohnt.
FRITZ!Boxen mit eingebautem Glasfaser-Modem
Obwohl im Prinzip jeder einigermaßen leistungesfähige Router an einem Glasfaseranschluss eingesetzt werden kann (ein entsprechender Medienkonverter vorausgesetzt), gibt es momentan nur wenige Router auf dem Markt, die das Glasfasermodem direkt mit eingebaut haben und ohne zusätzliche Geräte genutzt werden können. AVM hat jedoch einige FRITZ!Boxen am Start.
Die FRITZ!Box 5690 Pro ist ein vielseitiger High-End-Router mit integriertem Glasfaser- und DSL-Modem. Die Box unterstützt GPON bis 2,5 GBit/s, AON bis 1 GBit/s sowie DSL mit Supervectoring.
Modernstes Wi-Fi 7 (WLAN be) sorgt für extrem schnelles WLAN mit bis zu 11.530 MBit/s (insgesamt 18,5 GBit/s kombiniert). Als Mesh-Zentrale integriert sie nahtlos weitere FRITZ!-Geräte. DECT ULE und Zigbee ermöglichen die Einbindung verschiedenster Smart-Home-Produkte. Fünf Gigabit-LAN-Ports (einer mit 2,5 GBit/s, Rest 1 GBit/s), USB/NAS sowie eine Telefonanlage mit bis zu 6 Schnurlostelefonen und 5 Anrufbeantwortern runden die Ausstattung ab. Ideal für anspruchsvolle Heimnetze, Gaming und Streaming.
Die FRITZ!Box 5530 ist ein reiner Glasfaser-Router aus dem Hause AVM. Das Glasfasermodem ist bereits integriert und kann an AON oder GPON Anschlüssen direkt eingesetzt werden, ohne zusätzlichen Medienkonverter. Einer der drei LAN-Anschlüsse ist für Geschwindigkeiten bis 2,5 GBit/s ausgelegt, die anderen beiden übertragen bis 1 GBit/s. USB-Anschlüsse sind bei diesem Modell nicht zu finden. Die eingebaute Telefonanlage unterstützt bis zu 6 Telefone inkl. Anrufbeantworter.
Die FRITZ!Box 5590 ist der „große Bruder“ des Modells 5530. Auch die 5590 hat ein eingebautes Glasfasermodem (AON und GPON), WiFi 6, unterstützt Mesh und hat eine integrierte Telefonanlage. Im Gegensatz zur 5530 hat die 5590 zwei USB-Anschlüsse (3.0) und 4 statt 3 Gigabit-LAN-Anschlüsse. Weiterhin ist bereits ein Medienserver integriert, der den Geräten im Heimnetz Musik, Bilder und Videos zur Verfügung stellt (DLNA, UPnP AV).
Vergleiche der Glasfaser-Modelle gibt es hier: FRITZ!Box 5530 vs 5590, FRITZ!Box 5590 vs 5690 und FRITZ!Box 5690 vs 5690 Pro.
FRITZ!Boxen mit eingebautem LTE-Modem
Alternativ hat der Kunde die Möglichkeit, das schnelle LTE-Netz auch zu Hause zu nutzen. Auch für diese Variante wird eine FRITZ!Box angeboten
Dieser Multiband Funk WLAN Router mit integrierter SIM Karte ist allein für die Nutzung mit Mobilfunknetzen ausgelegt. Für eine möglichst perfekte Netzabdeckung wechselt er dabei je nach vorhandenen Kapazitäten zwischen LTE, UMTS oder HSPA, je nachdem, was vor Ort erhältlich ist. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 450Mbit/s, schwankt aber naturgemäß je nach Netzauslastung. Als reiner Mobilfunkrouter hat dieses Gerät keine Telefonanschlüsse und ist vor allem in ländlichen Gegenden eine gute Alternative, wo es keinen Zugang zu Breitbandinternet über den Telefon- oder Kabelanschluss gibt. Ein anderes Plus: dieser Router ist in ganz Europa einsetzbar.
Ohne integriertes Modem
Die FRITZ!Box ohne Modem wird genutzt, wenn kein Internetzugang benötigt wird oder wenn der Internetanbieter ein Modem stellt. Auch für diesen Anwendungsbereich gibt es AVM Router.
Ein Dual Band Router mit der Befähigung zum neuen WLAN AC Standard. Das 5GHz Netz sendet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 800 Mbit/s, auf der 2,4GHz Frequenz parallel dazu noch einmal bis zu 400 Mbit/s. Vier Gigabit Ethernet Ports und zwei USB Anschlüsse erlauben das problemlose Anschließen mehrerer Endgeräte. Dieser Router hat allerdings keine Möglichkeit zum Anschluss eines analogen Telefons oder die Technik, diesen als eine Telefonanlage für IP Telefonie zu nutzen und eignet sich daher vor allem für den Einsatz im Heimbereich oder parallel zu einer installierten Telefonanlage.
Dieser Ein-Band WLAN Router sendet mit einer maximalen Übertragungsrate von 450 Mbit/s auf der 2,4GHz Frequenz. Das neueste Internetprotokoll IPv6 wird aber unterstützt. Diesem Router fehlen zwar die Möglichkeiten zum Anschluss eines analogen Telefons oder der Einrichtung einer VOIP Telefonanlage, erlaubt aber das Surfen per Surfstick im Mobilfunknetz (HSPA, UMTS und LTE). Als kleines Extra bietet dieser Router die Möglichkeit der Einrichtung eines Gastnetzwerkes. Aufgrund der begrenzten Bandweite erscheint dieser Router vor allem für den privaten Bereich geeignet.




















