Glasfaser-Tarife unterscheiden sich weniger in der Geschwindigkeit als im Preis, den man am Ende tatsächlich zahlt. Zwischen dem beworbenen Aktionspreis und den echten Kosten über die Mindestlaufzeit liegen je nach Geschwindigkeitsklasse 4 bis 8 Euro im Monat. Dieser Vergleich stellt beide Werte nebeneinander, statt nur den Einstiegspreis zu zeigen.

Die Datenbasis umfasst mehr als 1.500 Glasfaser-Tarife von rund 285 Anbietern. Darin stecken auch die vielen Stadtwerke, Genossenschaften und regionalen Netzbetreiber, die in den großen Vergleichsportalen fehlen. Gerade beim Glasfaserausbau entscheidet oft genau so ein Anbieter darüber, was an einer Adresse überhaupt buchbar ist.
Glasfaser-Tarife vergleichen
Anschlussart und Wunschgeschwindigkeit auswählen, der Vergleich startet mit den passenden Angeboten. Wer die Vorwahl einträgt, sieht danach nur noch Anbieter, die an diesem Ort tatsächlich ausbauen.
Zur Einordnung ein paar konkrete Angebote je Geschwindigkeitsklasse, sortiert nach Effektivpreis über 24 Monate. In allen drei Klassen liegt das günstigste Angebot bei einem regionalen Netzbetreiber, nicht bei den bundesweiten Anbietern.
Das gilt nicht nur für den Preis: Auch bei der Geschwindigkeit stehen regionale Anbieter vorn. Eine Übersicht der Extremwerte, vom schnellsten Internetanschluss in Deutschland bis zum besten Preis je Mbit, zeigt die Spannweite des Marktes.
Je Klasse die drei günstigsten Anbieter nach Effektivpreis über 24 Monate, Stand 17. September 2026. Pro Anbieter ist nur die günstigste Tarifvariante aufgeführt. Die regionalen Netzbetreiber sind nicht über uns bestellbar und versorgen jeweils nur ihr eigenes Ausbaugebiet. Den vollständigen Vergleich mit allen Filtern gibt es im Glasfaser-Tarifvergleich.
100 bis 250 Mbit/s: für die meisten Haushalte genug
Ein Haushalt mit zwei oder drei Personen kommt mit 100 bis 250 Mbit/s im Alltag gut zurecht. Streaming in 4K braucht rund 25 Mbit/s je Gerät, eine Videokonferenz deutlich weniger. Wenn du aus einem DSL-Anschluss mit 50 oder 100 Mbit/s kommst, merkst du den Unterschied ohnehin weniger am Download als an Upload und Latenz, und beides verbessert sich schon in der kleinsten Glasfaserklasse deutlich. Genau hinsehen lohnt hier vor allem beim Preis: Zwischen dem typischen und dem günstigsten Angebot dieser Klasse liegen mehr als 20 Euro im Monat.
300 bis 500 Mbit/s: die Klasse mit der größten Auswahl
In dieser Klasse sind mit Abstand die meisten Anbieter unterwegs, aktuell 258 von rund 285 in der Datenbank. Sie ist das mittlere Paket, das Netzbetreiber im Ausbaugebiet standardmäßig anbieten, und deshalb die Klasse mit der größten Auswahl.
Sinnvoll ist sie überall dort, wo mehrere Personen gleichzeitig streamen, spielen und arbeiten. Der Sprung von 300 auf 500 Mbit/s kostet meist nur wenige Euro.
Ab 1 Gbit/s: wann sich Gigabit lohnt
Gigabit ist die zweitgrößte Klasse im Markt und zugleich die mit der größten Preisspanne. Der typische Effektivpreis liegt bei gut 70 Euro im Monat, das günstigste Angebot im Bestand bei unter 10 Euro. Beides sind Glasfasertarife mit 1 Gbit/s, der Unterschied liegt allein am Netzbetreiber.
Auf dem einzelnen Gerät bringt Gigabit zu Hause selten mehr Tempo, weil WLAN und Endgerät vorher limitieren. Es lohnt sich dort, wo viele Geräte gleichzeitig laden, wo große Dateien hochgehen oder wo der Tarif ohnehin kaum teurer ist als die nächstkleinere Stufe.
Wie wir vergleichen
Grundlage sind alle Glasfasertarife in unserer Datenbank, aktuell über 1.500 von rund 285 Anbietern. Anders als die großen Portale nehmen wir Stadtwerke, Genossenschaften und regionale Netzbetreiber mit auf, auch wenn sie keine Provision zahlen und nicht über uns buchbar sind. Ohne sie fehlt an vielen Adressen genau der Anbieter, der dort tatsächlich ausbaut.
Sortiert wird nach dem Effektivpreis über 24 Monate, nicht nach dem Aktionspreis der ersten Monate. In den Effektivpreis fließen die komplette Preisstaffel, die Anschlussgebühr, verpflichtende Hardware und ein etwaiger Bonus ein. Die Werte in den Tabellen sind Mediane, also der jeweils mittlere Wert einer Klasse, damit einzelne Premiumtarife das Bild nicht verzerren.
Was wir bewusst nicht tun: eine Adresse abfragen. Ob an deiner Anschrift Glasfaser liegt, klärt am Ende der Anbieter. Die Vorwahl im Vergleich grenzt die Liste aber auf die Netzbetreiber ein, die in deinem Bereich überhaupt ausbauen.
Was Glasfaser wirklich kostet
Vergleichsportale werben mit dem Preis der ersten Monate. Der sagt wenig darüber aus, was der Anschluss über die Mindestlaufzeit kostet. Die folgende Tabelle stellt dem beworbenen Aktionspreis den Effektivpreis gegenüber, also alle Kosten der 24 Monate inklusive Anschlussgebühr, verpflichtender Hardware und Bonus, geteilt durch 24.
| Geschwindigkeit | Anzahl Anbieter | Beworbener Aktionspreis | Tatsächlicher Effektivpreis | Günstigster Effektivpreis | Preis je Mbit/s |
|---|---|---|---|---|---|
| 50 bis 100 Mbit/s | 165 | 34,95 € | 39,03 € +4,07 € | 22,38 € RegioNet Schweinfurt | 0,39 € |
| 150 bis 250 Mbit/s | 195 | 39,95 € | 44,90 € +4,95 € | 19,90 € Stadtwerke Kassel | 0,22 € |
| 300 bis 500 Mbit/s | 258 | 44,95 € | 50,03 € +5,07 € | 26,94 € BürgerNet | 0,13 € |
| 600 bis 800 Mbit/s | 103 | 48,50 € | 55,00 € +6,50 € | 34,88 € RegioNet Schweinfurt | 0,09 € |
| ab 1 Gbit/s | 240 | 69,90 € | 73,28 € +3,38 € | 9,99 € HL Komm / an! | 0,07 € |
Basis: 1.526 Glasfaser-Tarife von 284 Anbietern, Stand 17. September 2026. Der beworbene Aktionspreis ist der Einstiegspreis der ersten Monate, den Vergleichsportale als "ab"-Preis ausweisen. Der Effektivpreis verteilt die komplette Preisstaffel, die Anschlusskosten, verpflichtende Hardware und einen etwaigen Bonus auf 24 Monate. Beide Werte sind Mediane, also der jeweilige Wert in der Mitte aller Angebote der Klasse. Buchbar sind über uns die bundesweiten Anbieter im Glasfaser-Tarifvergleich, die regionalen Netzbetreiber versorgen jeweils nur ihr eigenes Ausbaugebiet.
Auffällig ist die Spanne innerhalb jeder Klasse. Zwischen dem günstigsten und dem typischen Gigabit-Angebot liegen fast 50 Euro im Monat, das ist mehr als der Unterschied zwischen 100 Mbit/s und 1 Gbit/s beim selben Anbieter. Der Preis hängt beim Glasfaserausbau stärker vom Netzbetreiber vor Ort ab als von der gebuchten Geschwindigkeit.
Was Glasfaser im Monat kostet
Quer über alle Klassen liegt der typische Glasfasertarif zwischen 39 und 73 Euro im Monat, gerechnet als Effektivpreis über 24 Monate. Für 150 bis 250 Mbit/s sind es rund 45 Euro, für 300 bis 500 Mbit/s rund 50 Euro, für Gigabit gut 70 Euro. Das sind Mediane über den gesamten Markt: Die bundesweiten Anbieter liegen etwas darunter, die günstigsten Angebote überhaupt kommen fast immer von einem Stadtwerk oder einer Genossenschaft.
Wie der Effektivpreis zustande kommt
Der Abstand zwischen dem beworbenen Preis und dem, was am Ende abgebucht wird, entsteht aus vier Posten: der Rabattphase, dem Regelpreis danach, den einmaligen Kosten und einem etwaigen Bonus. Die folgende Rechnung zeigt an typischen Marktkonditionen, wie sich das aufaddiert.
Preis je Mbit/s: die nächste Stufe kostet wenig
Der Preis je Mbit/s fällt mit steigender Geschwindigkeit deutlich. Wer ohnehin einen Glasfaseranschluss legen lässt, zahlt für die nächstgrößere Stufe meist überproportional wenig dazu. Von 300 auf 1000 Mbit/s verdreifacht sich die Bandbreite, der typische Monatspreis steigt dabei um weniger als die Hälfte.
In Zahlen kostet ein Megabit in der kleinsten Klasse rund 0,39 Euro im Monat, bei Gigabit sind es 0,07 Euro. Deshalb lohnt sich das Nachrechnen, bevor du aus Gewohnheit die kleinste Stufe buchst.
Anschlusskosten und einmalige Gebühren
Neben dem Monatspreis stehen fast immer einmalige Posten im Vertrag: eine Anschlussgebühr zwischen 0 und rund 100 Euro, Versandkosten für den Router, bei manchen Anbietern eine Aktivierungspauschale. In den Effektivpreisen dieser Seite sind sie eingerechnet. Im Ausbaugebiet entfallen sie oft ganz, denn der Netzbetreiber verschenkt den Hausanschluss, wenn sich genug Haushalte verbindlich entscheiden.
Nachträglicher Anschluss nach dem Erstausbau
Teuer wird es, wenn du den Erstausbau verpasst. Ist die Straße wieder zu und der Bautrupp abgezogen, zahlst du den Hausanschluss selbst, und zwar in aller Regel vierstellig. Wie viel genau, hängt an der Entfernung zur Straße, an der Bodenbeschaffenheit und daran, ob der Netzbetreiber überhaupt noch einzeln ausbaut.
Der Zeitpunkt ist bei Glasfaser deshalb wichtiger als bei DSL oder Kabel. Wenn du in einem Ausbaugebiet wohnst und ohnehin wechseln willst, fährst du in der Vermarktungsphase am günstigsten. Und wenn du beim alten Anschluss bleiben willst, lohnt trotzdem die Frage, ob der Hausanschluss auch ohne Tarifbindung kostenlos zu bekommen ist.
Was im Grundpreis steckt und was extra kostet
Im Grundpreis eines Glasfasertarifs stecken der Internetzugang und meist eine Telefonflat ins deutsche Festnetz. Alles andere ist Option und schlägt monatlich zu Buche.
- Router: Miete meist zwischen 3 und 10 Euro im Monat, alternativ Kauf oder das eigene Gerät
- TV-Paket: je nach Anbieter zwischen 5 und 20 Euro im Monat
- Feste IP-Adresse: in Privattarifen selten enthalten, im Geschäftskundentarif Standard
- Höherer Upload: bei einigen Anbietern eine kostenpflichtige Option statt eines eigenen Tarifs
Die großen Anbieter im Glasfaser-Vergleich
Bundesweit buchbar ist bei Glasfaser nur eine Handvoll Anbieter. Sie unterscheiden sich weniger in der Geschwindigkeit als in drei Punkten: wie lange die Rabattphase läuft, wie hoch die Anschlussgebühr ausfällt und ob ein eigenes Netz dahintersteht. Die genannten Preise sind die regulären Grundpreise nach der Aktionsphase, Stand 16. September 2026.
Telekom
Die Telekom hat das größte Glasfasernetz in Deutschland und die breiteste Tarifstaffel: von 150 Mbit/s bis 2 Gbit/s, jeweils mit halbem Upload. Der reguläre Grundpreis beginnt bei 45,95 Euro, die ersten drei Monate kosten 9,95 Euro, die Anschlussgebühr liegt bei 69,95 Euro.
Drei Rabattmonate sind die kürzeste Aktionsphase im Feld. Der Regelpreis trägt damit 21 der 24 Vertragsmonate, und im Effektivpreis landet die Telekom deshalb nur im Mittelfeld, obwohl der Einstiegspreis niedrig aussieht. Wer die Rechnung nicht macht, zahlt hier am ehesten drauf.
Ihre Stärke liegt woanders: Wo überhaupt Glasfaser liegt, ist die Telekom besonders oft dabei, und sie ist der einzige bundesweite Anbieter mit einem 2-Gbit-Tarif im Programm.
Vodafone
Vodafone führt vier Glasfasertarife von 150 bis 1000 Mbit/s, ebenfalls mit halbem Upload. Neun Monate lang kostet der Einstieg 19,99 Euro, danach greift der Regelpreis ab 44,99 Euro, die Anschlussgebühr beträgt 49,99 Euro. Beim Vergleichen lohnt ein zweiter Blick auf den Tarifnamen: GigaZuhause gibt es bei Vodafone in Glasfaser und in Kabel, und nur die Variante mit dem Zusatz Glasfaser läuft wirklich über eine Faser. Beim Kabelpendant ist der Upload deutlich niedriger, der Name ist bis auf dieses eine Wort identisch.
1&1
1&1 verkauft Glasfaser schon ab 50 Mbit/s und deckt von dort bis 1 Gbit/s alles ab. Die ersten sechs Monate sind kostenlos, danach beginnt der Regelpreis bei 44,99 Euro, dazu kommen 49,95 Euro Anschlussgebühr. Sechs Freimonate sind ein Viertel der Laufzeit, deshalb steht 1&1 im Effektivpreis besser da, als der Regelpreis vermuten lässt.
Ein eigenes Glasfasernetz betreibt 1&1 nicht, sondern nutzt die Netze anderer Betreiber. Die Verfügbarkeit hängt also am jeweiligen Ausbaugebiet und kann sich von Straße zu Straße unterscheiden.
o2
o2 hat mit 9,99 Euro die mit Abstand niedrigste Anschlussgebühr, die anderen liegen zwischen 50 und 80 Euro. Zwölf Rabattmonate und niedrige Einmalkosten sind genau die Kombination, die im Effektivpreis am stärksten wirkt: In der Beispielliste weiter oben führt o2 die 300er-Klasse unter den bundesweiten Anbietern an. Vier Tarife von 150 bis 1000 Mbit/s, Regelpreis ab 39,99 Euro.
Deutsche Glasfaser
Deutsche Glasfaser ist Netzbetreiber und Anbieter in einem und baut vor allem in kleineren Gemeinden aus, meist nach vorheriger Nachfragebündelung. Vier Tarife von 100 bis 1000 Mbit/s, zwölf Monate Rabatt zu 29,99 Euro, danach ab 39,99 Euro.
Die Anschlussgebühr ist mit 79,99 Euro die höchste im Feld. Dafür ist der Hausanschluss im Ausbaugebiet während der Vermarktungsphase kostenlos, und genau dieser Posten wird später vierstellig. Wer im Ausbaugebiet wohnt, entscheidet hier also weniger über einen Tarif als über den richtigen Zeitpunkt.
Stadtwerke und regionale Netzbetreiber
271 der rund 285 Anbieter in unserer Datenbank sind regionale Netzbetreiber: Stadtwerke, Genossenschaften, Zweckverbände, kommunale Zusammenschlüsse. Sie versorgen jeweils nur ihr eigenes Ausbaugebiet, deshalb fehlen sie in den großen Vergleichsportalen. An vielen Adressen sind sie trotzdem der einzige Anbieter, der überhaupt Glasfaser liefert.
Die Preisspanne ist bei ihnen sehr viel größer als bei den bundesweiten Anbietern. Die günstigsten Gigabit-Angebote im ganzen Markt kommen von regionalen Betreibern, ebenso fast alle symmetrischen Tarife. Buchen kannst du sie nicht über uns, die vollständige Liste steht unter Glasfaser-Anbieter.
Upload: der Unterschied, den kein Tarifname verrät
Glasfaser kann technisch symmetrisch übertragen, also gleich viel hoch wie herunter. Was die Anbieter daraus machen, unterscheidet sich um den Faktor fünf und steht in keinem Tarifnamen. Für Videokonferenzen, Cloud-Backups und das Hochladen großer Dateien ist das der spürbarere Unterschied als die letzten 200 Mbit/s im Download.
| Anbieter | Schnellster Tarif | Upload dazu | Verhältnis |
|---|---|---|---|
| DNS:NET | 8,5 Gbit/s | 8,5 Gbit/s | symmetrisch |
| M-net | 2 Gbit/s | 1 Gbit/s | 1:2 |
| NetAachen | 2 Gbit/s | 1 Gbit/s | 1:2 |
| NetCologne | 2 Gbit/s | 1 Gbit/s | 1:2 |
| Telekom | 2 Gbit/s | 1 Gbit/s | 1:2 |
| 1&1 | 1 Gbit/s | 500 Mbit/s | 1:2 |
| congstar | 1 Gbit/s | 500 Mbit/s | 1:2 |
| Deutsche Glasfaser | 1 Gbit/s | 500 Mbit/s | 1:2 |
| eins energie in sachsen | 1 Gbit/s | 500 Mbit/s | 1:2 |
| o2 | 1 Gbit/s | 500 Mbit/s | 1:2 |
| Vodafone | 1 Gbit/s | 500 Mbit/s | 1:2 |
| EWE | 1 Gbit/s | 200 Mbit/s | 1:5 |
| swb | 1 Gbit/s | 200 Mbit/s | 1:5 |
Jeweils der schnellste Glasfaser-Tarif des Anbieters und der beste Upload, den es dazu gibt, Stand 17. September 2026. Symmetrisch bedeutet gleich viel Upload wie Download. Unter den bundesweit buchbaren Anbietern ist das die Ausnahme, unter den regionalen Netzbetreibern bieten 45 von 270 mindestens einen symmetrischen Tarif an.
Wie viel Upload du wirklich brauchst
Beim Surfen und Streamen spielt der Upload keine Rolle, dort fließen die Daten in die andere Richtung. Spürbar wird er, sobald du selbst sendest: Videokonferenz, Cloud-Backup, große Dateien an Kunden, Fotos vom Handy in die Cloud, ein Spielstand, der hochsynchronisiert wird.
Als Faustregel reichen 40 Mbit/s Upload für zwei Personen im Homeoffice. Ab 100 Mbit/s läuft auch ein nächtliches Vollbackup durch, ohne die Leitung tagsüber zu belegen. Alles darüber ist Komfort und lohnt vor allem für Selbstständige, die regelmäßig Videomaterial ausliefern.
Symmetrische Tarife und wer sie anbietet
Unter den bundesweit buchbaren Anbietern ist ein symmetrischer Anschluss die Ausnahme. Wer echten Gigabit-Upload braucht, landet fast zwangsläufig bei einem regionalen Netzbetreiber oder muss prüfen, ob am eigenen Anschluss ein Geschäftskundentarif infrage kommt.
Unter den regionalen Netzbetreibern sieht es besser aus, dort haben 46 von 271 mindestens einen symmetrischen Tarif im Programm.
Bundesweit ist TNG in der Tabelle oben der einzige Anbieter, der Upload und Download gleichsetzt. Telekom, Vodafone, o2, 1&1 und Deutsche Glasfaser deckeln den Upload durchweg auf die Hälfte. Technisch nötig ist das nicht, es ist eine Produktentscheidung: Dieselbe Faser trägt in beide Richtungen gleich viel.
FTTH, FTTB und FTTC: was im Tarif wirklich steckt
Glasfaser steht auf vielen Tarifen, die Faser endet aber nicht überall an derselben Stelle. Genau davon hängt ab, was an deiner Dose ankommt und ob der beworbene Wert überhaupt erreichbar ist.
FTTH: Glas bis in die Wohnung
Bei Fibre to the Home läuft die Faser durchgehend bis in deine Wohnung und endet dort an einer Glasfaserdose. Kupfer kommt auf der Strecke nicht mehr vor, die Entfernung zur Vermittlungsstelle spielt fürs Tempo keine Rolle mehr. Nur diese Variante ist nach oben offen: Gigabit ist heute der Standard, 2 Gbit/s stehen bei der Telekom im Angebot, 5 Gbit/s bei einzelnen regionalen Betreibern. Auch symmetrische Tarife, also gleich viel Upload wie Download, setzen durchgehende Faser voraus. Wenn dir der Upload wichtig ist, ist FTTH deshalb kein Detail, sondern die Grundbedingung.
FTTB: Glas bis in den Keller
Bei Fibre to the Building endet die Faser im Hausanschlussraum, die letzten Meter bis in die Wohnung laufen über die vorhandene Kupferleitung. Auf dieser kurzen Strecke bleibt genug übrig, in der Praxis sind bis zu 1 Gbit/s möglich.
In Mehrfamilienhäusern ist FTTB die häufigere Variante, weil die hausinterne Verkabelung sonst neu gezogen werden müsste. Vermarktet wird sie genauso als Glasfaser, und für den Alltag ist der Unterschied klein. Spürbar wird er erst, wenn du symmetrischen Upload oder mehr als Gigabit willst.
Wenn Vectoring als Glasfaser verkauft wird
Bei Fibre to the Curb endet die Faser am grauen Verteilerkasten an der Straße, von dort läuft VDSL über Kupfer weiter. Das sind je nach Ort 300 bis 1.000 Meter, und mit jedem Meter fällt das Tempo. Mehr als 250 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload sind damit nicht zu holen.
Technisch ist auch das Glasfaser, nur eben nicht bis zu dir. Wirbt ein Angebot mit Glasfaser, endet aber bei 250 Mbit/s, ist es ein VDSL-Anschluss. In unserem Vergleich stehen solche Tarife unter DSL.
Woran du erkennst, was du bekommst
Drei Merkmale reichen zur Einordnung, und alle drei stehen im Tarifblatt:
- Upload: Liegt er bei der Hälfte des Downloads oder darüber, ist es echte Glasfaser. 40 Mbit/s Upload sind ein VDSL-Anschluss.
- Obergrenze der Staffel: Endet sie bei 250 Mbit/s, läuft die letzte Strecke über Kupfer.
- Hardware: FTTH braucht ein Glasfasermodem oder einen Router mit eingebautem ONT, für VDSL genügt ein normaler DSL-Router.
Bleibt es unklar, hilft die Frage nach dem Übergabepunkt. Glasfaserdose in der Wohnung bedeutet FTTH, Übergabe im Keller bedeutet FTTB. Im Auftragsformular ist die Anschlussart Vertragsbestandteil und keine Werbeaussage, dort muss sie korrekt benannt sein.
Worauf es beim Glasfaser-Vergleich ankommt
Neben Preis und Geschwindigkeit entscheiden ein paar Punkte darüber, ob ein Tarif nach zwei Jahren noch passt.
Der Preissprung nach der Aktionsphase
Die meisten Anbieter heben den Preis nach 6 bis 12 Monaten an, oft um 20 Euro und mehr im Monat. Der spätere Preis steht in der Preisstaffel des Tarifs, er ist also Vertragsbestandteil und keine Überraschung. Auffällig wird er nur deshalb, weil die Werbung ihn nicht zeigt.
Laufzeit und Kündigungsfrist
24 Monate Bindung sind im Monatspreis günstiger, monatlich kündbare Varianten kosten Aufschlag. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit gilt eine gesetzliche Kündigungsfrist von einem Monat, der Vertrag verlängert sich also nicht mehr automatisch um ein ganzes Jahr. Relevant wird die Bindung vor allem beim Umzug: Einen Glasfaservertrag kannst du nicht überall mitnehmen, weil das Netz an der neuen Adresse einem anderen Betreiber gehören kann. Liefert dein Anbieter dort nicht, greift ein Sonderkündigungsrecht mit drei Monaten Frist.
Router: Miete, Kauf oder eigenes Gerät
Ein FTTH-Anschluss braucht entweder einen Router mit eingebautem Glasfasermodem oder ein separates Modem des Anbieters, das sogenannte ONT. Welche Variante gilt, legt der Netzbetreiber fest, und daran hängt, ob dein vorhandener Router weiterlaufen kann.
Die Routerfreiheit gilt auch bei Glasfaser, ein Mietgerät musst du also nicht nehmen. Beim Start ist die Miete trotzdem oft bequemer, weil der Anbieter die Zugangsdaten vorkonfiguriert ausliefert. Welche Geräte passen, steht im Ratgeber zu Glasfaser-Routern.
Telefon und TV als Option
Eine Telefonflat ins deutsche Festnetz ist bei fast allen Glasfasertarifen enthalten, Mobilfunkminuten und Auslandsgespräche sind es nicht. Fernsehen läuft bei Glasfaser über IPTV und kostet je nach Anbieter zwischen 5 und 20 Euro im Monat extra.
Rechne die Optionen mit, bevor du zwei Angebote nebeneinanderlegst. Ein Tarif, der 3 Euro günstiger startet, das TV-Paket aber nur im teureren Bundle führt, dreht die Rangfolge über 24 Monate um.
Glasfaser vergleichen lohnt nur, wo Glasfaser liegt
Der Glasfaserausbau in Deutschland ist längst nicht abgeschlossen, und er verläuft regional sehr unterschiedlich. Welche Anbieter an einer Adresse liefern können, entscheidet sich am Netz vor Ort, nicht am Tarifangebot. Deshalb ist die erste Frage beim Vergleich nicht „welcher Tarif“, sondern „welcher Anbieter überhaupt“.
Wie weit der Ausbau in deiner Region ist
Wie viele Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen sind, unterscheidet sich zwischen den Landkreisen erheblich. In manchen Kreisen liegt die Faser an fast jedem Haus, in anderen fängt der Ausbau gerade erst an. Wo dein Kreis steht, zeigen diese Übersichten:
- Glasfaserausbau in Deutschland: aktueller Stand nach Bundesland und Landkreis
- Glasfaserausbau-Ranking: welche Kreise und Städte am weitesten sind
- Alle Glasfaser-Anbieter: die vollständige Liste inklusive der regionalen Netzbetreiber
- Alle Internetanbieter im Überblick: bundesweite und regionale Anbieter über alle Anschlussarten hinweg
Der Vorwahl-Filter in der Tarifliste
Wer die Vorwahl im Formular oben einträgt, bekommt die Tarifliste auf die Anbieter eingeschränkt, die im jeweiligen Bereich tatsächlich ausbauen. Damit fällt der größte Teil der Angebote weg, die zwar günstig aussehen, an der eigenen Adresse aber gar nicht buchbar sind.
Die Zuordnung läuft über die Vorwahl, nicht über die Hausnummer. Sie zeigt dir also, welche Netzbetreiber in deinem Bereich aktiv sind, und nicht, ob die Leitung schon an deiner Bordsteinkante liegt. Diesen letzten Schritt klärt der Anbieter bei der Bestellung.
Vom Angebot zum Anschluss
Bei DSL und Kabel liegt die Leitung schon, der Wechsel dauert Tage. Bei Glasfaser im Neuausbaugebiet unterschreibst du oft, bevor überhaupt gebaut wurde. Zwischen Vertrag und erstem Byte liegen dann Monate, und in dieser Zeit gelten andere Spielregeln als bei einem normalen Tarifwechsel.
- VorvermarktungDer Netzbetreiber sammelt Verträge, bis eine Mindestquote erreicht ist. Erst dann wird gebaut.
- BauphaseTiefbau in der Straße, Hausanschluss, Glasfaserdose in der Wohnung. Dauert Monate, nicht Wochen.
- FreischaltungDer Anbieter aktiviert die Leitung, Router oder Modem gehen ans Netz, ab hier läuft der Vertrag.
Vorvermarktung und Nachfragebündelung
Bevor ein Gebiet ausgebaut wird, sammelt der Netzbetreiber Verträge. Erst wenn eine Mindestquote steht, meist um die 30 bis 40 Prozent der Haushalte, rollen die Bagger. Die Deutsche Glasfaser nennt beispielsweise 33 Prozent als Schwelle. Bis dahin läuft lokale Werbung, es gibt Infoveranstaltungen, und an der Haustür klingelt regelmäßig jemand.
Für dich heißt das zweierlei. Der Anschluss ist in dieser Phase noch nicht sicher, denn kommt die Quote nicht zusammen, wird nicht gebaut. Dein Vertrag ist umgekehrt aber bindend, sobald ausgebaut wird. Schließ in der Zwischenzeit also keinen neuen langfristigen DSL- oder Kabelvertrag ab, sonst hast du zwei Verträge parallel.
Bauphase und Hausanschluss
Steht die Quote, wird zuerst in der Straße verlegt, danach kommt der Hausanschluss, zuletzt die Glasfaserdose in der Wohnung. Achte im Vertrag darauf, welche Mitwirkung von dir erwartet wird. Formulierungen wie ein vom Kunden bereitgestellter Leitungsweg bedeuten, dass du das Leerrohr vom Grundstück ins Haus selbst legen oder auf eigene Kosten legen lassen musst.
Wenn sich der Ausbau verzögert
Verzögerungen sind eher die Regel als die Ausnahme. Reißt dein Anbieter das zugesagte Anschlussdatum, setz ihm schriftlich eine Nachfrist: bei einem Termin in den nächsten zwei Monaten zwei bis drei Wochen, bei einem Termin innerhalb eines halben Jahres ein bis zwei Monate.
Passiert dann immer noch nichts, kannst du die Schlichtungsstelle Telekommunikation der Bundesnetzagentur einschalten oder vom Vertrag zurücktreten. Der Rücktritt hat allerdings einen Preis: Du bist raus aus dem Ausbau und zahlst den Hausanschluss später selbst.
Was mit deinem alten Vertrag passiert
Kündige den alten Anschluss nicht selbst, sondern lass das den neuen Anbieter machen. Er kennt die Fristen, koordiniert den Termin und sichert dabei die Rufnummernmitnahme. Kündigst du auf eigene Faust und der Glasfaseranschluss verzögert sich, sitzt du dazwischen ohne Internet. Bei Neuausbau mit unklarem Termin lohnt es sich, den alten Vertrag bewusst laufen zu lassen und erst zu kündigen, wenn das Anschlussdatum wirklich steht.
Vertreter an der Haustür
In Ausbaugebieten gehören Vertreter zum Geschäft, und die Gesprächsführung ist oft aggressiv. Zwei Behauptungen hörst du dort besonders häufig: dein DSL-Anschluss werde bald abgeschaltet, und das Angebot gelte nur heute. Beides stimmt in dieser Form nicht.
Glasfaser in Miete und Eigentum
Wer nicht im eigenen Haus wohnt, hat beim Glasfaseranschluss eine Partei mehr am Tisch. Die Rechtslage ist dabei klarer, als viele annehmen.
Was du als Mieter bestellen darfst
Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze dürfen ihre Netze bis in die Wohnräume der Endnutzer verlegen (§ 145 TKG). Dein Vermieter kann einen Glasfaseranschluss also nicht einfach verbieten. Umgekehrt gilt: Beauftragt der Eigentümer den Anschluss, ist das eine Modernisierungsmaßnahme, die du als Mieter dulden musst (§ 555b BGB). Ob du den Anschluss dann auch nutzt und einen Tarif buchst, entscheidest weiterhin du.
In Mehrfamilienhäusern, in denen schon andere Wohnungen angeschlossen sind, ist der nachträgliche Anschluss in die eigene Wohnung meist günstig oder kostenlos. Das ist der große Unterschied zum Einfamilienhaus, wo derselbe Schritt vierstellig wird.
Was Eigentümer umlegen können
Als Eigentümer hast du zwei Wege, die Kosten weiterzureichen:
- Modernisierungsumlage: bis zu 8 Prozent der Kosten jährlich auf die Nettokaltmiete (§ 559 BGB)
- Glasfaserbereitstellungsentgelt: bis zu 60 Euro im Jahr über maximal 9 Jahre über die Nebenkosten
Der zweite Weg hat einen Haken. Rechnest du das Bereitstellungsentgelt ab, gehört dir das Hausnetz, und damit bist du für Störungen darin zuständig. Günstiger fährst du meistens, wenn die Verkabelung im Haus beim Netzbetreiber bleibt und deine Mieter ihre Anschlüsse in der Vermarktungsphase selbst bestellen. Dann entstehen dir in vielen Ausbaugebieten überhaupt keine Kosten.
Glasfaser im Vergleich zu DSL und Kabel
Glasfaser ist nicht in jedem Fall der nächste logische Schritt. Wer heute mit 250 Mbit/s über Kabel auskommt, gewinnt vor allem beim Upload und bei der Stabilität, weniger beim Download. Die beiden Direktvergleiche gehen der Frage im Detail nach, die Technik dahinter erklärt der Überblick zu Glasfaser Internet.
Umstieg von DSL
Vom Kupferanschluss auf Glasfaser gewinnst du in allen drei Werten: mehr Download, deutlich mehr Upload, niedrigere Latenz. VDSL endet bei 250 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload, und diese Werte erreichst du nur nah am Verteilerkasten. Je länger die Kupferstrecke, desto weniger bleibt davon übrig.
Der Haken ist der Preis. Ein DSL-Anschluss mit 100 Mbit/s ist am selben Ort meist günstiger als der kleinste Glasfasertarif. Ob sich der Wechsel rechnet, hängt vor allem daran, wie viel du hochlädst. Der Direktvergleich DSL oder Glasfaser geht die Frage im Detail durch.
Umstieg von Kabel
Beim Download nehmen sich Kabel und Glasfaser wenig, beide liefern bis zu 1 Gbit/s. Der Unterschied liegt im Upload und in der Stabilität: Kabel deckelt den Upload meist bei 50 Mbit/s, und die Leitung wird sich mit den Nachbarn im Segment geteilt, weshalb das Tempo abends messbar abfällt. Wenn du heute mit 250 Mbit/s über Kabel gut zurechtkommst, merkst du beim Download also kaum etwas vom Wechsel, beim Hochladen und in Videocalls dagegen sofort. Kabel oder Glasfaser stellt beides nebeneinander.
Was die DSL-Abschaltung bedeutet
Das Kupfernetz wird langfristig abgeschaltet, aber nicht überall und nicht auf einmal. Bislang ist in Deutschland kein Teil des DSL-Netzes abgeschaltet worden, und ein Termin an deiner Adresse müsste dir lange vorher angekündigt werden.
Für den Tarifvergleich heißt das vor allem: kein Zeitdruck. Lass dir an der Haustür nicht einreden, dein Anschluss werde demnächst abgeklemmt. Was tatsächlich geplant ist und wie das Verfahren abläuft, steht im Überblick zur DSL-Abschaltung in Deutschland.
Glasfaser für Gewerbe
Die Tarife auf dieser Seite gelten für Privathaushalte. Für den gewerblichen Einsatz gibt es eigene Geschäftskundentarife, unter anderem von Deutsche Glasfaser und M-net. Beim Upload liegen sie deutlich über dem, was Kabelanschlüsse bieten.
Häufige Fragen zum Glasfaser-Vergleich
In absoluten Zahlen meist ja, pro Mbit/s deutlich nein. Ein Glasfasertarif mit 300 bis 500 Mbit/s liegt im Effektivpreis über 24 Monate bei rund 50 Euro im Monat, ein DSL-Anschluss mit 100 Mbit/s je nach Anbieter und Region spürbar darunter. Der Aufschlag entsteht vor allem dadurch, dass Glasfaser mit höheren Geschwindigkeitsklassen startet. Wer bewusst eine kleine Bandbreite wählt, zahlt oft kaum mehr als für DSL, bekommt aber den deutlich besseren Upload und eine stabilere Leitung.
Ein niedriger Einstiegspreis wird häufig über eine 24-monatige Bindung, einen Preissprung nach der Aktionsphase oder einmalige Anschlusskosten gegenfinanziert. Aussagekräftig ist der Effektivpreis, also alle Kosten der Mindestlaufzeit geteilt durch ihre Monate. Danach verschiebt sich die Rangfolge gegenüber der reinen „ab“-Angabe oft deutlich.
Preislich liegen regionale Anbieter im Median etwas über den bundesweiten, die Spanne ist aber sehr viel größer: Die günstigsten Gigabit-Angebote im Markt kommen von Stadtwerken und Genossenschaften. Dazu kommt, dass ein regionaler Netzbetreiber an vielen Adressen der einzige ist, der überhaupt Glasfaser liefern kann.
Ja. Die Mitnahme der Festnetznummer ist gesetzlich geregelt und funktioniert auch beim Wechsel von DSL oder Kabel auf Glasfaser, solange du im selben Ortsnetz bleibst. Wichtig ist, den alten Vertrag nicht selbst zu kündigen, sondern die Kündigung dem neuen Anbieter zu überlassen. Kündigst du vorher, ist die Nummer unter Umständen freigegeben und nicht mehr übertragbar.
Der Tarifwert gilt am Anschluss, nicht am Endgerät. Zwischen beiden liegen der Router, das WLAN und oft mehrere Wände. Über WLAN bleiben von 1 Gbit/s je nach Entfernung und Standard nur ein paar hundert Mbit/s übrig, ältere Notebooks und Smart-TVs mit 100-Mbit-Netzwerkanschluss deckeln zusätzlich. Wer den Tarifwert nachmessen will, verbindet einen Rechner per Netzwerkkabel direkt mit dem Router.

