Habe am 20.06.2023 einen Vetrag an der Haustür mit Vertragsmitarbeiter der Deutschen Glasfaser abgeschlossen. Am 22.06.2023 bekam ich sowohl die Auftragseingangsbestätigung, als auch die Annahme des Auftrages per E-Mail zugesandt.
Am 13.07.2023 war ein Mitarbeiter der Vertragsbaufirma Libra GmbH zur Hausbegehung vor Ort. Alle Details, wie z.B. Rufnummermitnahme, Routerwahl, Routerstandort, wo durch die Hauswand gebohrt wird usw. fotografiert, vertraglich aufgezeichnet und beiderseitig unterzeichnet. Auch diese Protokolle wurden mir per E-Mail zugeschickt. Im Juni 2024 waren die Ausbauarbeiten fertig. Das Glafserkabel liegt an der Aussenseite meines Wohnhauses bereit. Es hieß, ich würde kontaktiert, um einen Termin zur Hausinstallation zu vereinbaren. Nachdem alle meine Nachbarn bereits angeschlossen waren und auf meinem aktiven Kundenkonto auf deren Portal keine Fortschritte ersichtlich waren, ebensowenig wie eine nachweisbare Kontaktaufnahme bzgl. Terminvergabe, kontaktierte ich die Deutsche Glasfaser. Was soll ich sagen....keiner zuständig, zig mal verbunden worden, keine konkrete Aussage. Verwiesen mich an die Vertragsbaufirma Libra Gmbh. Dort war der Kontakt freundlich und hilfsbereit. Bekam die Auskunft, man hätte schon längst den Anschluss fertig gestellt, jedoch die Deutsche Glasfaser hätte meinen Anschluss deaktiviert, den Grund dafür können sie nicht einsehen, ich solle die Deutsche Glasfaser nochmals um Auskunft bitten. Würden diese den Vertrag aktivieren, d.h. freischalten, würde Libra schnellstmöglich den Hausanschluss fertig stellen.
Nach weiteren Telefonaten mit der Deutschen Glasfaser, 15 Ticketbuchungen für Kontaktformulare, bekam ich standardisierte Antworten, aber keine zielführende Auskunft. Letztendlich teilte man mir mit, mein Vertrag wurde wohl automatisch zum 16.05.2025 von ihnen widerrufen, vermutlich hätte man mich nicht erreicht aufgrund falscher Kontaktdaten. Woraufhin ich zurückschrieb, dies könne nicht sein, denn meine Kontaktdaten seien korrekt und bereits von ihnen verwendet worden, als sie mir die Auftragsbestätigung zusandten, ebenso die Protokolle der Vertragsbaufirma Libra GmbH. Ebefalls wäre mein Konto auf deren Kundenportal noch erreichbar und einsehbar, was bei einem auf
gekündigten Vertrag, der nicht mehr existent ist, nicht sein dürfte. Es sei auch rechtlich nicht seriös einen verbiondlich geschlossenen Vertrag zu widerrufen, ohne mich kontaktiert, informiert zu haben. Ob sie zur gütlichen und schnellstmöglichen Lösung nicht einfach den anscheinend versehentlich deaktivieren Vertrag wieder auf "aktiv" stezen könnten, damit Libra die Installation fertig stellen kann.
Nein, das sei nicht möglich. Ich müsse einen neuen Vertrag mit ihnen abschließen.
Kein Einräumen, dass der Fehler von Seiten der Deutschen Glasfaser gemacht wurde, kein Entgegenkommen. Der Umgang insgesamt sehr unkooperativ und unfreundlich.
Habe deren Vorgehensweise sowohl bei der Bundesnetzagentur als auch Verbraucherzentrale gemeldet.
Ich werde keines Falls einen Neuvertrag mit der Deutschen Glasfaser abschließen.
Deren Aussage war, durch ihren Widerruf seien alle gegenseitigen Verbindlichkeiten erloschen. D.h. für mich, folglich können sie mir auch keine Kosten geltend machen, für das bereits verlegte Kabel.
Gestern lag im Breifkasten ein Angebot von 1 & 1, die haben einen Vetrag mit der Deutschen Glasfaser und dürfen deren Kabel "benutzen". Habe gerade mit denen telefoniert, den Fall geschildert. Da ich nach wie vor noch Telekom-Kunde bin und mein Vertrag laut der Deutschen Glasfaser seit 16.05.2025 widerrufen ist, habe ich jetzt einen Vertrag mit 1 & 1 abgeschlossen. Dort habe ich mit einem sehr bemühten, freundlichen mitarbeiter sprechen können, der mir seinen Namen und Direktdurchwahl gab, um bei jeglichen Nachfragen immer den selben Ansprechpartner zu haben. Ein Service, den man bei der Deutschen Glasfaser nicht findet.
Ich hoffe, es läuft jetzt besser und klappt endlich mit der Fertigstellung meines Glasfaseranschlusses.