1&1 Erfahrungen und Bewertungen - Seite 71
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Fragen hat, wird man sehr unfreundlich abgefertigt. So geschehen nach Kündigung meines Handyvertrages. Gut zu wissen. Da wir auch einen DSL Vertrag bei 1und1 haben überlegen wir uns, ob wir unter diesen Umständen den Vertrag verlängern.
Auch am Preisleistungsverhältnis gibt es kaum etwas zu nörgeln.
Sehr Gute und schnelle Instalation (Selbsterklärend).
Der Kundenservice ist sowas von unfreundlich und legt sofort auf, wenn man sich beschweren möchte. Man hat mir nahe gelegt den Vertrag zu kündigen, wenn es mir nicht passe. Als der zweite Kundenbetreuer mir ebenfalls zur Kündigen geraten hat, habe ich umgehend eine Beschwerde E-Mail verfasst und gekündigt. Als Antwort kam eine Kündigungsbestätigung mit der Bitte um telefonische Kündigung. Es wurde nicht auf meine Beschwerden reagiert. Unfassbar inkompetente und unseriöse Mitarbeiter.
und willkommen zu einem offenen Wort über 1&1 Internet und meine langjährige Erfahrung mit diesem Anbieter.
Vorweg, ich bin endlich bei M-net, super, aber leider zusätzlich immer noch bei 1und1.
Warum? Weil man sich einen Kniff ausgedacht, hat euch die Kündigung zu erschweren. Ich habe meinen Vertrag über meinen 1&1 Account gekündigt, also in einem privaten Bereich bei 1&1 zu dem nur ich Zugang habe. Ich habe die von 1&1 vorgegebene Prozedur in meinem Account dafür verwendet. Nein, damit hat man noch nicht gekündigt. Es reicht nicht aus sich durch den eigenen Account zu suchen, bis man die Kündigungsseite gefunden hat. Man muss danach auch noch bei 1&1 anrufen und seine Kündigung bestätigen. Der Anruf muss binnen zwei Wochen erfolgen und man wird darüber per email informiert.
Vordergründig denke ich zunächst einmal, gut dass ich gekündigt habe, denn 1&1 scheint ja der eigenen Sicherheit der Kunden Accounts nicht zu vertrauen. Sonst gäbe es keinen Grund, dass der Kunde seine Kündigung gleich zweimal bestätigen muss, schriftlich und fernmündlich. Gut, das ich bei solch einem unsicheren Provider bald keine sensiblen Daten mehr haben werde.
Zusätzlich frage ich mich natürlich, ob es rechtlich überhaupt zulässig ist dem Kunden solche Hürden in den Weg zu legen, wenn er kündigen möchte.
Nun ja, nachdem ich über das Web gekündigt hatte, bekam ich prompt mehrere Werbeanrufe von 1&1, z.B. das Angebot mit meinem Mobilfunktarif zu 1&1 zu wechseln - obwohl ich diesen Tarif wenige Wochen zuvor bei 1und1 gekündigt hatte. Ist dies vielleicht der Grund für die „zweigeteilte“ Kündigung? Man kann noch einmal nachfassen und dem Kunden ungewünschte Angebote am Telefon machen.
Als ich schließlich bei 1&1 Internet anrief um auch fernmündlich zu kündigen, verweigerte der Mitarbeiter die Kündigung anzunehmen, er sei dafür nicht zuständig, er mache nur Mobilfunk, „ne, is klar, da habe ich mich wohl im Call Center verirrt“. Ich hatte die Nummer angerufen die 1&1 mir für die Bestätigung der Kündigung zugesendet hatte!
Auf meine schriftliche Beschwerde hin, erhielt ich die lapidare Antwort, dass ich mich nicht binnen zwei Wochen gemeldet hätte und meine Kündigung somit hinfällig sei. Kein Wort von der Weigerung des Mitarbeiters in Call Center die Kündigung zu bestätigen.
Haltet Ihr das für Rechtens? Möchtet Ihr mit einem Provider zusammenarbeiten der euch solche Schwierigkeiten bereitet wenn Ihr von seiner Service und Leitungsqualität enttäuscht seid und nach über 15 Jahre wechseln wollt? Oder hättet Ihr auch das Gefühl das hier die Außendarstellung von 1&1, „das 1&1 Prinzip“ Bester Service, Problemlöser, Kundenpflege, … wohl doch nur leere Worthülsen sind?
Ach so, weshalb habe ich eigentlich gekündigt?
Nun, es reicht mir nicht wenn das Festnetz-Telefon oder Internet nur zeitweise zur Verfügung steht. Sicher mehrstündige oder auch mehrtägige Ausfälle, insbesondere beim Festnetz entschleunigen das Leben ungemein und verschaffen einem etwas mehr Ruhe im Alltag - aber dafür wollte ich nicht weiterhin zahlen. Um nicht angerufen zu werden brauche ich nicht die Hilfe von 1und1. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich diese Probleme über viele Jahre, immer wieder hatte. Und das mitten in München und nicht irgendwo in der deutschen Netzwüste.
Mein neuer, konstant verfügbarer Glasfaseranschluss von M-net kostet kaum mehr, ist ein Vielfaches schneller wie mein 1&1 Anschluss und, wie gesagt, er ist konstant verfügbar und das schon seit zwei Monaten. Das ist eine ganz neue Erfahrung von Internetnutzung.
Liebe Leser, was denkt Ihr, habe ich genug getan um den Anschluss als gekündigt zu betrachten und es auf einen Rechtsstreit ankommen zu lassen? Eine Rechtschutzversicherung hätte ich ;-))
Oder ist das ein Thema für den Verbraucherschutz?
Ich bin für jeden eurer Tipps dankbar.
Sucht Ihr gerade einen neuen Provider?
Ich hoffe dieser Post war euch hilfreich.