Du willst wissen, über welchen Internetanbieter du gerade surfst? Wenn JavaScript in deinem Browser aktiv ist, ermitteln wir deinen Anbieter automatisch anhand deiner IP-Adresse. Das Ergebnis siehst du hier:
Eingeben musst du dafür nichts. Deine IP-Adresse schickt dein Browser bei jedem Seitenaufruf ohnehin mit, wir schlagen nur nach, welcher Anbieter dahintersteckt. Willst du außerdem sehen, welche Anbieter an deiner Adresse buchbar sind, hilft dir die Verfügbarkeitsprüfung.
Was die Erkennung dir sagt und was nicht
Wir nutzen zwei Quellen, die beide öffentlich zugänglich sind. Beide beschreiben das Netz, an dem dein Anschluss hängt, und nicht deine Person.
Der Hostname deiner IP-Adresse
Jede öffentliche IP-Adresse kann einen Namen tragen, den Hostnamen. Die großen deutschen Anbieter vergeben ihn nach einem festen Schema und schreiben ihre eigene Netzdomain hinein. Ein Telekom-Anschluss meldet sich zum Beispiel als p4fc20a05.dip0.t-ipconnect.de, und der Teil hinter dem ersten Punkt verrät den Anbieter.
Das ist der genaueste Weg, der ohne Blick in deinen Vertrag möglich ist. Findet die Box oben einen passenden Hostnamen, schreibt sie dir das auch dazu.
Der Eintrag in der RIPE-Datenbank
Manche Anschlüsse liefern gar keinen Hostnamen zurück. Dann fragen wir die Datenbank der RIPE ab, der Vergabestelle für IP-Adressen in Europa. Dort ist für jeden Adressbereich hinterlegt, welchem Unternehmen er zugeteilt wurde.
Diese Auskunft ist gröber: Du bekommst den Netzbetreiber, nicht zwingend die Marke auf deiner Rechnung. Für die grobe Einordnung reicht es trotzdem, weil die allermeisten Anschlüsse in Deutschland in einem der großen Netze liegen.
Typische Hostnamen und was dahintersteckt
Die folgenden Muster decken einen Großteil der Privatanschlüsse in Deutschland ab. Interessant ist immer der hintere Teil des Hostnamens, also alles ab dem ersten Punkt.
Der vordere Teil ist meist nur eine technische Kennung. Bei der Telekom steckt dort sogar deine IP-Adresse selbst drin: Aus p4fc20a05 werden, in Zweierpaaren hexadezimal gelesen, die vier Zahlen 79.194.10.5.
Warum die Erkennung nicht immer eindeutig ist
Es gibt vier Konstellationen, in denen oben ein anderer Name steht, als du erwartest. Keine davon ist ein Fehler, sie zeigen nur, wie dein Datenverkehr tatsächlich läuft.
Töchter im selben Netz
Die Telekom und ihre Tochter congstar nutzen dieselben Leitungen und dieselben Hostnamen. Technisch lassen sich beide nicht auseinanderhalten, deshalb nennt die Box oben in diesem Fall beide Marken. Welche davon dir die Rechnung schreibt, steht auf ebendieser Rechnung.
Reseller auf fremden Leitungen
Anbieter wie 1&1 betreiben nicht überall eigene Leitungen, sondern kaufen sie bei Telekom, Vodafone oder Versatel ein. Deine IP-Adresse gehört dann dem Netzbetreiber, nicht deinem Vertragspartner.
Die Erkennung weist in diesem Fall extra darauf hin. Für dich ändert das nichts: Rechnung, Support und Kündigung laufen immer über den Anbieter, bei dem du bestellt hast.
VPN, Mobilfunk und Firmennetz
Sobald dein Verkehr einen Umweg nimmt, sieht die Erkennung das Ende dieses Umwegs statt deinen Anschluss:
- VPN oder Proxy: Angezeigt wird der VPN-Dienst, oft mit einem Rechenzentrum im Ausland. Schalte das VPN kurz ab und lade die Seite neu.
- Hotspot vom Handy: Dann siehst du dein Mobilfunknetz, also zum Beispiel Telekom, Vodafone oder o2 als Mobilfunkanbieter, nicht deinen Festnetzanschluss.
- Firmen-, Schul- oder Uni-Netz: Angezeigt wird der Anschluss deines Arbeitgebers oder deiner Hochschule.
- Gastzugang bei Freunden: Logisch, aber leicht übersehen: Du siehst deren Anbieter, nicht deinen.
Glasfaser über offene Netze
Im Glasfaserausbau trennen sich Netz und Vertrieb immer öfter. Ein Stadtwerk oder ein Ausbaupartner baut die Leitung, vermarktet wird sie von mehreren Anbietern. In offenen Netzen kann die IP-Adresse deshalb auf ein Unternehmen zeigen, mit dem du selbst nie einen Vertrag geschlossen hast.
Weitere Wege, deinen Internetanbieter herauszufinden
Die automatische Erkennung ist der schnellste Weg. Wenn du ganz sicher gehen willst oder JavaScript abgeschaltet hast, führen diese vier Wege zum Ziel.
Die Rechnung ist die sicherste Quelle
Wer dir monatlich die Rechnung stellt, ist dein Internetanbieter. Das gilt ohne Ausnahme und unabhängig davon, wem die Leitung gehört. Auf der Rechnung stehen außerdem deine Kundennummer und meist auch die Vertragslaufzeit, beides brauchst du für jede Kündigung und für jeden Wechsel.
Im Router nachsehen
Die Benutzeroberfläche deines Routers erreichst du im Browser, ohne dass eine Internetverbindung bestehen muss. Bei einer FRITZ!Box rufst du fritz.box auf und findest den Anbieter unter Internet, dann Zugangsdaten. Beim Speedport der Telekom lautet die Adresse speedport.ip, bei der Vodafone Station ist es 192.168.0.1.
Steht dort kein Klarname, hilft der Benutzername der Zugangsdaten weiter. Er endet oft auf der Domain des Anbieters. Welches Gerät du überhaupt vor dir hast, klärt die Router-Übersicht.
Vertragsunterlagen und Kontoauszug
In der Auftragsbestätigung und in der Willkommens-E-Mail steht, bei welchem Anbieter du deinen Anschluss bestellt hast. Findest du beides nicht mehr, wirf einen Blick auf den Kontoauszug: Der Verwendungszweck der monatlichen Abbuchung nennt fast immer den Anbieter oder das Unternehmen dahinter.
Die E-Mail-Adresse deines Anschlusses
Viele Anbieter legen zum Anschluss ein Postfach an, und dessen Domain ist ein zuverlässiger Hinweis. Eine Adresse auf @t-online.de gehört zur Telekom, @arcor.de und @vodafone.de zu Vodafone, @kabelmail.de zum Vodafone-Kabelnetz. Freie Adressen wie GMX, Web.de oder Gmail sagen dagegen nichts über deinen Anschluss aus.
Anbieter oder Netzbetreiber: wo ist der Unterschied?
Wer die Leitung besitzt
Der Netzbetreiber besitzt die physische Leitung bis in dein Haus, also die Kupferdoppelader, das Koaxialkabel oder die Glasfaser. Dein Internetanbieter ist derjenige, mit dem du den Vertrag geschlossen hast. Oft sind beide identisch, im Reseller-Geschäft und im Glasfaserausbau aber regelmäßig nicht.
Warum das bei Störung und Kündigung zählt
Zuständig ist immer dein Vertragspartner, auch dann, wenn die Ursache im fremden Netz liegt. Ruf also nicht beim Netzbetreiber an, sondern bei dem Anbieter, der dir die Rechnung schreibt. Wie du eine Leitungsstörung eingrenzt, steht im Ratgeber zu DSL-Störungen.
Dasselbe gilt für das Vertragsende: Gekündigt wird beim Anbieter, nie beim Netzbetreiber. Die Fristen und den passenden Weg findest du unter Internetanbieter kündigen.
Beim Wechsel: alter oder neuer Anbieter?
Gerade beim Wechsel des Internetanbieters kommt Unsicherheit auf, über welchen Anbieter du gerade surfst. Hat der alte die Leitung schon übergeben, hat der neue sie bereits freigeschaltet?
Bis zur endgültigen Umstellung läuft dein Anschluss technisch noch über den bisherigen Anbieter. Sobald die Portierung abgeschlossen ist, zeigt dir die Erkennung oben den neuen an. Der Umschaltmoment ist in der Regel ein kurzer Ausfall von wenigen Minuten, danach ändert sich auch der Hostname deiner IP-Adresse.
Anbieter bekannt, und jetzt?
Wenn du weißt, bei wem du bist, kannst du gezielt vergleichen. Bestandskunden zahlen häufig deutlich mehr als Neukunden, obwohl an derselben Adresse längst günstigere Angebote verfügbar sind. Das gilt besonders für Verträge, die schon durch die Mindestlaufzeit gelaufen sind.
In wenigen Sekunden findest du einen günstigeren Tarif oder siehst dir die Anbieter unter 30 Euro an. Lohnt sich ein Wechsel nicht, ist der Preis beim eigenen Anbieter oft trotzdem verhandelbar, sobald du weißt, was die Konkurrenz an deiner Adresse verlangt.
Häufige Fragen
Am schnellsten über die automatische Erkennung oben auf dieser Seite, die deinen Anbieter anhand des Hostnamens deiner IP-Adresse bestimmt. Eindeutig steht der Anbieter außerdem auf deiner monatlichen Rechnung, in den Vertragsunterlagen und meist in der Benutzeroberfläche deines Routers.
In den meisten Fällen ja. Die Zuordnung ist aber nicht immer eindeutig, weil Töchter und Reseller wie congstar oder 1&1 teilweise das Netz und die Hostnamen des Netzbetreibers nutzen. Zur sicheren Bestätigung hilft ein Blick auf die Rechnung.
Der Hostname ist ein Name, den der Netzbetreiber für deine IP-Adresse hinterlegt. Er endet fast immer auf einer Domain, die zum Netz gehört, zum Beispiel dip0.t-ipconnect.de bei der Telekom oder dyn.telefonica.de bei o2. Genau daran erkennt die Box oben deinen Anbieter.
In der Benutzeroberfläche des Routers, bei einer FRITZ!Box unter fritz.box im Menü Internet und dort unter Zugangsdaten. Beim Speedport der Telekom erreichst du die Oberfläche unter speedport.ip, bei der Vodafone Station unter 192.168.0.1. In den Zugangsdaten steht der Anbietername oder ein Benutzername, aus dem er sich ableiten lässt.
Nicht immer. Der Netzbetreiber besitzt die Leitung bis in dein Haus, dein Anbieter ist derjenige, mit dem du den Vertrag hast und der dir die Rechnung stellt. Bei Resellern und im Glasfaserbereich sind das oft zwei verschiedene Unternehmen.
Dafür gibt es drei typische Gründe: Du surfst über ein VPN, dann sieht die Erkennung den VPN-Anbieter. Du hängst am Hotspot deines Handys, dann siehst du dein Mobilfunknetz. Oder dein Anschluss läuft über einen Reseller, dann erscheint der Netzbetreiber statt der Marke auf deiner Rechnung.
Entscheidend ist, ob die Leitung schon auf den neuen Anbieter umgestellt wurde. Bis zur Freischaltung läuft dein Anschluss technisch noch über den alten Anbieter. Die Erkennung auf dieser Seite zeigt dir immer den aktuell aktiven Anbieter an.
Nein. Aus einer IP-Adresse lässt sich nur ablesen, welchem Unternehmen der Adressbereich zugeteilt ist. Wer hinter einem einzelnen Anschluss steckt, weiß ausschließlich der Anbieter selbst, und er gibt es nur auf richterliche Anordnung heraus.


