Kein Internet, das Telefon still und der Router blinkt? Hier siehst du, wie viele Menschen in den letzten Stunden und Wochen eine Störung gemeldet haben, bei welchen Anbietern und in welchen Orten.
Darunter erfährst du, wie du in wenigen Minuten herausfindest, ob das Problem bei dir zu Hause liegt, wie lange die Reparatur dauern darf und wie du die Zeit bis dahin überbrückst.
Internet-Störung aktuell: Meldungen aller Anbieter
Die Zahlen stammen aus dem Störungsformular auf unseren Seiten. Sie ersetzen nicht die Störungsauskunft deines Anbieters, zeigen aber, ob gerade viele Menschen betroffen sind oder du eher ein Einzelfall bist.
Betroffene Dienste in den letzten 90 Tagen, Anteil an 534 Meldungen (Mehrfachnennung möglich):
Postleitzahlen mit den meisten Meldungen in den letzten 90 Tagen:
Die neuesten Meldungen:
Störungen nach Anbieter
Große Anbieter haben mehr Kunden und damit fast immer mehr Meldungen. Aussagekräftiger ist, ob die Zahl bei einem Anbieter plötzlich steigt. Auf jeder Seite findest du den Verlauf der letzten Wochen, die betroffenen Orte und die Wege zur Störungsmeldung beim Anbieter.
Du weißt nicht genau, bei wem dein Anschluss läuft? Die Anbieter-Erkennung findet es über deine IP-Adresse heraus.
Störung melden
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Welcher Dienst ist derzeit gestört?
In welchem PLZ-Bereich liegt die Störung vor?
Deine Meldung hilft anderen einzuschätzen, ob sie allein sind. Beim Anbieter kommt sie dadurch nicht an, dort meldest du die Störung zusätzlich, sonst läuft keine Frist für die Reparatur.
Liegt überhaupt eine Störung vor?
Von einer Störung spricht man, wenn dein Anbieter keine funktionierende Verbindung liefert. Oft steckt aber etwas anderes dahinter: ein einzelnes Gerät, der Router oder ein überlastetes Heimnetz. Diese Schritte trennen das eine vom anderen:
- Router neu startenZieh den Netzstecker, warte etwa 30 Sekunden und steck ihn wieder ein. Bis die Verbindung steht, können fünf Minuten vergehen, in der Zeit nichts weiter umstellen.
- Anzeigen am Router prüfenLeuchtet die Anzeige DSL oder Internet nicht dauerhaft, kommt kein Signal über die Leitung an. Leuchtet sie, aber nichts lädt, liegt das Problem eher bei der Anmeldung im Netz.
- Kabel und TAE-Dose kontrollierenDas DSL-Kabel muss fest im Router und in der Telefondose stecken. Ein gelockerter Stecker oder ein geknicktes Kabel reicht für einen kompletten Ausfall.
- Mit einem zweiten Gerät testenGeht das Handy im WLAN online, der Laptop aber nicht, liegt der Fehler am Laptop. Klappt es mit keinem Gerät, auch nicht per LAN-Kabel, ist der Anschluss betroffen.
- Störungsauskunft aufrufenFast alle Anbieter zeigen in ihrer App oder im Kundenportal, ob für deinen Anschluss eine Störung bekannt ist. Die Links findest du auf den Störungsseiten der einzelnen Anbieter oben.
Nur ein Gerät hat kein Internet
Kommt das Smartphone ins Netz, der Laptop aber nicht, liegt der Fehler am Laptop. Schalte dort WLAN einmal aus und wieder ein, entferne das gespeicherte Netzwerk und verbinde dich neu. Hilft das nicht, starte das Gerät neu und suche nach Updates.
Der Router hängt
Router laufen oft monatelang ohne Neustart. Hängt sich die Software auf, sind WLAN-Name und Anzeigen noch da, aber nichts lädt. Ein Neustart löst das in den meisten Fällen.
Bleibt das Problem, öffne die Oberfläche des Routers, bei der FRITZ!Box über fritz.box im Browser. Steht dort, dass keine Verbindung zum Internet besteht, obwohl die Leitung synchronisiert ist, scheitert die Anmeldung beim Anbieter. Das ist ein Fall für die Störungsmeldung. Passende Geräte findest du in unserer Router-Übersicht.
Zu viele Geräte gleichzeitig im Netz
Laufen auf mehreren Geräten Downloads, Updates und Streams zugleich, wird das Internet zäh, ohne gestört zu sein. Pausiere große Downloads und schau, ob es dann besser wird. Ist das abends regelmäßig so, reicht womöglich die gebuchte Geschwindigkeit nicht mehr.
Häufige Ursachen echter Störungen
Liegt der Fehler wirklich im Netz, kannst du ihn nicht selbst beheben. Gut zu wissen ist trotzdem, was typischerweise dahintersteckt, denn davon hängt ab, wie lange es dauert:
- Bauarbeiten: Ein Bagger trifft ein Kabel, oft sind dann mehrere Straßen ohne Internet, bis die Leitung neu verbunden ist.
- Defekte Technik im Verteiler: Fällt ein Verteilerkasten oder ein Verstärker im Kabelnetz aus, trifft es alle Haushalte daran.
- Wartungsarbeiten: Anbieter arbeiten meist nachts am Netz. Fällt das Internet zwischen Mitternacht und sechs Uhr kurz aus, ist das häufig der Grund.
- Störung beim Netzbetreiber: Viele Anbieter mieten fremde Leitungen. Fällt etwa ein Verteiler der Telekom aus, sind auch Kunden von 1&1, o2 oder congstar betroffen.
- Unwetter und Stromausfall: Blitzschlag, Hochwasser oder ein Stromausfall im Verteiler legen Anschlüsse lahm. Für solche Fälle höherer Gewalt gibt es keine Entschädigung.
Wer ist für die Störung zuständig?
Zuständig ist immer dein Vertragspartner, nicht der Betreiber der Leitung. Hast du einen Vertrag mit 1&1, meldest du die Störung bei 1&1, auch wenn die Leitung der Telekom gehört. Dein Anbieter kümmert sich dann selbst um den Netzbetreiber und schickt bei Bedarf einen Techniker.
Kein Internet? So überbrückst du die Störung
Am schnellsten hilft der Hotspot deines Smartphones. Beim iPhone findest du ihn unter Einstellungen › Persönlicher Hotspot, bei Android meist unter Einstellungen › Netzwerk und Internet › Hotspot. Laptop und Tablet verbinden sich dann per WLAN mit dem Handy, behalte dabei dein Datenvolumen im Blick.
Dauert der Ausfall länger, ist ein LTE- oder 5G-Router ohne Mindestlaufzeit die bequemere Lösung. Er versorgt das ganze Haus per WLAN und lässt sich kündigen, sobald dein Anschluss wieder läuft:
Zusätzliches Datenvolumen oder ein Ersatzrouter sind Kosten, die durch die Störung entstehen. Ist der Anbieter dafür verantwortlich, kannst du sie als Schaden geltend machen. Heb die Rechnungen auf und reich sie zusammen mit deiner Störungsmeldung ein. Weitere Möglichkeiten wie Daten-SIM und Surfstick vergleichen wir unter mobiles Internet.
Wie lange darf die Entstörung dauern?
Eine feste Frist für die Reparatur nennt das Gesetz nicht, wohl aber eine Grenze, ab der es Geld gibt. Dein Anbieter muss die Störung nach § 58 TKG unverzüglich und ohne Kosten für dich beseitigen, maßgeblich ist der Zeitpunkt deiner Meldung.
Ist dein Festnetz-Internet nach zwei Kalendertagen immer noch komplett ausgefallen, steht dir für jeden weiteren Tag eine Entschädigung zu:
Es gilt jeweils der höhere Betrag. Die Entschädigung kommt nicht von selbst, du musst sie bei deinem Anbieter einfordern. Kein Anspruch besteht, wenn du die Störung selbst verursacht hast oder höhere Gewalt wie ein Unwetter dahintersteckt.
Immer wieder Störungen?
Häufen sich die Ausfälle oder ist das Internet dauerhaft deutlich langsamer als vereinbart, darfst du den Preis mindern und in schweren Fällen außerordentlich kündigen. Als Nachweis dient eine Messreihe mit der Breitbandmessung der Bundesnetzagentur.
Bringt das alles keine Ruhe, ist ein Wechsel oft die bessere Wahl. Wie du den Anbieter ohne Ausfall wechseln kannst, zeigen wir Schritt für Schritt. Vorher lohnt es sich, die Angebote der Internetanbieter zu vergleichen.
Häufige Fragen zu Internet-Störungen
Ob gerade viele Menschen eine Störung melden, zeigt der Status oben auf dieser Seite, getrennt nach Anbieter und Ort. Ob dein Anschluss betroffen ist, verrät dir verbindlich die Störungsauskunft deines Anbieters in seiner App oder im Kundenportal.
Immer bei deinem Vertragspartner, also bei dem Anbieter, an den du die Rechnung zahlst. Das gilt auch, wenn die Leitung einem anderen Unternehmen gehört. Erst ab deiner Meldung läuft die Frist für die Reparatur.
Eine feste Frist gibt es nicht, der Anbieter muss die Störung aber unverzüglich beheben. Ist dein Festnetz-Internet zwei Kalendertage nach der Meldung noch komplett ausgefallen, steht dir ab dem dritten Tag eine Entschädigung zu.
Am dritten und vierten Tag sind es 5 € oder 10 % des Monatspreises je Tag, ab dem fünften Tag 10 € oder 20 %, jeweils der höhere Betrag. Die Entschädigung musst du selbst einfordern.
Anbieter legen Wartungsarbeiten bevorzugt in die Nacht, weil dann kaum jemand online ist. Kurze Ausfälle zwischen Mitternacht und sechs Uhr sind deshalb meist geplant und kein Grund zur Sorge.


